Riesaer Appell
26.07.2010
Der "Riesaer Appell", den Anfang Juni drei große Träger der Jugend- und Sozialarbeit in Riesa vorgestellt haben, ist an sich schon eine gute Neuigkeit.
Unter dem Titel „Demokratie heißt Hinsehen und Gesicht zeigen“ wird den Versuchen rechtsextremer Strömungen und Parteien Einhalt geboten, in sozialen Einrichtungen ihre Philosophie vor allem bei jungen Menschen zu propagieren.
Erstunterzeichner des Appells waren der „Sprungbrett“ e.V., die Outlaw gGmbH und der Kulturschleuder e.V., die alle wichtige Arbeit im Kinder-, Jugend- und Familienbereich leisten. Mittlerweile haben schon mehr als 300 Personen und Vereine Ihre Unterschrift unter den Appell gesetzt, darunter der Ministerpräsident Stanislaw Tillich, Staatsminister Ulbig und Landrat Arndt Steinbach, aber auch Sportler wie Thomas Florschütz und Jens Kruppa und Unternehmer wie die Ebert Gastro GmbH oder die Kreishandwerkerschaft der Region Meißen. Erstaunlich ist, aus wie vielen verschiedenen Orten Deutschlands Unterschriften online geleistet werden. (unter http://lap-rg.de/riesaer-appell/#online)
Meine Hoffnungen, dass viele, die sich für Kinder und Jugendarbeit engagieren, dem Appell beitreten mögen, wurden weit übertroffen. Der Appell ist mittlerweile ein weiteres Signal aus Riesa, dass hier den Rechten nicht kampflos die Arena überlassen wird. Die vielen Unterstützer von außerhalb, u.a. auch der Oberbürgermeister unserer Partnerstadt Mannheim Herr Dr. Peter Kurz, sollen uns Ansporn sein.
